Exkursion nach Berlin, Martin Rabanus hat uns eingeladen.

Genossinnen und Genossen vom Ortsbezirk Lindenholzhausen, aus Wiesbaden und Umgebung sowie weitere Interessierte, reisten vom 1.Mai bis zum 4.Mai nach Berlin, um an einem anspruchsvollen Programm teilzunehmen.

Hervorragend organisiert von Thomas Wieczorek, exzellent betreut von Jutta Wagner vom Bundespresseamt, erhielten wir interessante Einblicke in die aktuelle Politik aber auch beklemmende Eindrücke der unmenschlichen und perfiden Methoden im dritten Reich und in der DDR.

Unser Busfahrer, freundlich und professionell, schaffte es immer, trotz  chaotischen Verkehrs, uns pünktlich zum rechten Ort zu bringen und zuverlässig wieder abzuholen. Guido, vielen Dank dafür!

Folgende Punkte standen auf unserem Programm:

• Stadtrundfahrt durch die Bundeshauptstadt, orientiert an politisch interessanten Punkten.

• Besuch der Gedenkstätte „Berliner Mauer“ an der Bernauer Straße.

• Informationsgespräch im Presse- und Besucherzentrum der Bundesregierung.

• Besichtigung des Plenarsaales des deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude, mit Vortrag zum Parlamentsbetrieb, anschließend Diskussion mit Martin Rabanus.

• Führung und Diskussion aktueller Themen im Willy-Brandt-Haus.

• Informationsgespräch und Führung in der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen, ehemals zentrale Untersuchungshaftanstalt der „Stasi“.

• Besuch der „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ im Bendlerblock, Stauffenberg Str. 14.

Am Beklemmensten war der Besuch des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen. In der Führung wurde die Perfektion der Unmenschlichkeit deutlich. Die perfide Art, wie hier Menschen planmäßig zerbrochen wurden, wie deren Seele und Persönlichkeit ausgelöscht wurde, war für mich kaum erträglich. Die Vorstellung, dass die meisten der Peiniger straffrei blieben, sich heute ohne Unrechtsbewusstsein einer bürgerlichen Existenz erfreuen, ist nur schwer hinnehmbar.

Gerade im Hinblick auf die Europawahl ist es wichtig, dass die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, dass alle aufrechten Demokraten den Spaltungsabsichten der Populisten entschieden entgegentreten, damit wir weiter in Frieden, Freiheit und Demokratie leben und dieses hohe Gut auch den künftigen Generationen bewahren können!

Trotz des straffen Programmes, war genügend Zeit vorhanden, nette und interessante Genossinnen und Genossen kennenzulernen, war Zeit für lebhafte Diskussionen und anregenden Gedankenaustausch. Gute Ideen zur Gestaltung von Infoständen zur Europawahl wurden entwickelt, Adressen ausgetauscht und gemeinsame Aktivitäten vereinbart.

Ich bedanke mich bei Allen, besonders nochmal bei Thomas Wieczorek, die zum perfekten Gelingen beigetragen haben!

Viele Grüße

Ihre Heike Bartsch

 

 


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