Heute konnte ich in die Rolle von Marie Juchacz schlüpfen, die 1919 als erste Frau im Reichstag als Abgeordnete reden durfte: „Meine Herren UND DAMEN…,“.

Wie geht es den Frauen in der Politik 100 Jahre danach? Darüber konnten wir heute bei einem Matinée mit der sympathischen ehemaligen Wirtschafts- und Justizministerin Brigitte Zypries sprechen.

Brigitte bestätigte leider nur, dass Macht- und Führungspositionen immer noch hauptsächlich unter denen verteilt werden, die bereit sind, für die Karriere ihre Familie hinten an zu stellen.

Ich denke aber, wenn es eine paritätische Arbeitsteilung in der Familie, im Alltag und auf der Arbeit gäbe, wo Männer und Frauen gleichviel Verantwortung für Kinder, Haushalt, pflegebedürftige Angehörige und im Job tragen, würde auch die Politik paritätischer besetzt sein. Vielleicht muss man auch hier die Machtkonzentration entzerren, damit es nicht heißt „Führungsposition oder Familie“. Warum nicht doppelte Führungsspitzen auch bei den Ministern, Parteivorsitzenden, Sekretären? Wo eine Vertretung auch in Krankheits- und Urlaubsfall möglich ist? Wo Auszeiten machbar sind, weil die Verantwortung auf mehreren Schultern liegt? Wäre das nicht zeitgemäß? Und warum nicht flächendeckende Arbeitszeitreduzierung bei vollem Lohnausgleich, der aus der enormen Produktivitätssteigerung finanziert wird? (siehe #IGMetall). Wenn Frauen mehr und Männer weniger arbeiten dürften, würde es dann nicht gerechter zugehen?
#Digitalisierung und #Technisierung könnte so zum Wohle aller genutzt werden und endlich für mehr #Freizeit und #Familienzeit bei vollem Lohnausgleich sorgen. #thinkabout

DANKE den AsF-Frauen Limburg-Weilburg für das Gelingen dieser Veranstaltung ♡.

#Parität #Parlamente #Frauentag #Frauenwahlrecht #AsF #SPD #Grundgesetz #FraueninderPolitik #ElisabethSelbert #ClaraZetkin #MarieJuchacz #Reichstag #100Jahre #Gleichberechtigung #Gleichheit

Autorin: Viktoria Spiegelberg-Kamens


 


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