Am Samstag den 12.10.19 lud die SPD-Eschhofen alle Interessierten zu einer Ortsbegehung mit Bürgermeister Dr. Marius Hahn und den SPD Vertreter*innen aus Ortsbeirat und Stadtverordnetenversammlung ein. Dem Ruf folgten bei diesem wunderbaren Wetter nicht nur SPD-Mitglieder, sondern auch Bürger*innen, die sich über die aktuellen Entwicklungen im Ort informieren wollten. Die Begehung startete am Friedhof, wo die aktuelle Lage in Sachen Friedhofspflege bemängelt wurde. Weiterhin wurde am Grillplatz über die unrechtmäßige Nutzung gesprochen. Hierzu erläuterten die Zuständigen vom Verschönerungsverein, Andreas Nattermann und Hajo Batz, dass die wilde Nutzung der Grillhütte zur Folge hätte, dass der Platz regelmäßig verdreckt hinterlassen wird.
Um in dieser Angelegenheit eine Besserung herbeizuführen, möchte die SPD-Eschhofen erreichen, dass die Zufahrt zum Platz mit einer Schranke abgesperrt wird. Nur regulären Mieter*innen soll die Zufahrt gestattet werden. Außerdem wurde über die Möglichkeit gesprochen, einen privaten Sicherheitsdienst zu beauftragen, der an den Wochenenden an den Grillplätzen der Stadt patrouilliert, da nicht nur Eschhofen ein Problem mit der illegalen Benutzung seines Grillplatzes hat.


Die nächste Station der Tour war ein eschhöfer Dauerthema: Die Kreuzung an der Tankstelle. Mittlerweile steht fest, dass es einen Kreisel, den sich alle Beteiligten gewünscht haben, nicht geben wird. Keine der geplanten Varianten ist durchführbar, bzw. genehmigungsfähig. Daher wurde über mögliche Alternativen zu einem Kreisel gesprochen. HessenMobil hat dazu eine Stellungnahme abgegeben, die unter Berücksichtigung des Verkehrs, der zur Feierabendzeit vom Bahnhof kommt, eine Ampellösung für möglich hält. Diese würde sowohl für Fußgänger*innen, aber auch für Autofahrer*innen eine Besserung schaffen und mögliche Gefahrenlagen minimieren. Den Teilnehmenden war anzusehen, dass dies die Pille sein könnte, die zu schlucken ist, um für eine Verbesserung der Situation zu sorgen. Da diese Entscheidung nicht über die Köpfe der Eschhöfer*innen hinweg getroffen werden soll, wird es dazu noch eine Umfrage geben, um ein umfassendes Meinungsbild aus der Bevölkerung zu erhalten.
Von der Tankstelle aus ging es zum Bahnhof und den Hecken auf dem Bahnhofsgelände. Diese geben – wie so oft – ein eher trauriges Bild ab. An dieser Stelle gilt es zu prüfen, ob die Bahn oder die Stadt für den Rückschnitt der Hecken zuständig ist. Sollte die Bahn zuständig sein, könnte es wie so oft noch lange dauern, bis an dieser Stelle etwas passiert.
Das Grün rund um das neu errichtete Leichtathletikzentrum wird hingegen bald zurückgeschnitten. Dies teilte die Vorsitzende des TVE, Ursula Stillger, den Anwesenden mit. Sie wies außerdem darauf hin, dass im Laufe des Jahres viel Rasenschnitt anfalle, der aktuell bei der Firma Bördner entsorgt werden müsse. Im Zuge dessen wurde darüber beraten, ob es vielleicht Sinn machen könnte, über den Sommer einen Container aufzustellen, der in regelmäßigen Abständen geleert wird.
Im Anschluss an die Begehung bestand bei Kaffee im Gemeinschaftsraum des Bürgerhauses noch die Möglichkeit, mit dem Bürgermeister und den Vertreter*innen aus Ortsbeirat und Stadtverordnetenversammlung über weitere Themen der Stadtpolitik zu sprechen.
Alles in allem war die Begehung eine rundum gelungene Veranstaltung, aus der alle Beteiligten neue Impulse für die Orts- und Stadtpolitik mitnehmen konnten.


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