Sauberes Lindenholzhausen

Am Samstag wurde in Lindenholzhausen Abfall beseitigt. Der Müll, den gedankenlose oder schlimmer sogar böswillige Zeitgenossen achtlos in die Landschaft werfen, wurde mit vereinten Kräften eingesammelt. Organisiert vom Verschönerungsverein Lindenholzhausen, mit Unterstützung von Ortsbeirat und der Freiwilligen Feuerwehr Lindenholzhausen machten sich an die 100 freiwilligen Helfer an die Arbeit. Sie teilten sich in Gruppen, um die vorher festgelegten Flurstücke vom Müll zu befreien. Der Bauhof, mit Fahrer und Fahrzeug vor Ort, war damit beschäftigt die gefüllten Müllsäcke abzutransportieren und einer geregelten Entsorgung zuzuführen. Bei den freiwilligen Helfern waren besonders viele Asylbewerber, die sich in Lindenholzhausen wohlfühlen und gerne ihren Beitrag zum Gemeinwesen leisten.

In meiner Gruppe wurde die Zeit, auch zum vertiefen der Deutschkenntnisse unserer ausländischen Mitstreiter genutzt. Wichtige Begriffe und deren Bedeutung zum Beispiel Preußischer Stundenstein, Sauborn und weitere Lindenholzhausener Besonderheiten konnten mit viel Wissbegier und Spaß vermittelt werden. Besonderes pädagogisches Talent bewies dabei unser ehemaliger Ortsvorsteher Franz Zeidler.

Später kamen alle zum Lagerfeuer am Grillplatz, um sich in gemütlicher Runde mit Wurst und Getränken zu stärken. Der Verschönerungsverein hatte wie immer, alles perfekt vorbereitet und war auf den Ansturm der Hungrigen und Durstigen bestens eingerichtet. Neue Kontakte knüpfen, alte auffrischen, Neuigkeiten austauschen war angesagt. Fast die komplette SPD Mannschaft des alten und zukünftigen Ortsbeirats, Stefan Friedrich, Christopher Preßler, Hubertus Wernersbach und ich, waren gerne mit von der Partie. Unsere Partnerfraktion im Ortsbeirat wurde diesmal durch den ehemaligen Ortsvorsteher Franz Zeidler vertreten.

Besonders schön für alle Beteiligten, die Anerkennung für den Einsatz durch den Bürgermeister, der es sich trotz vollem Terminkalender, nicht nehmen ließ ein persönliches Dankeschön allen Mitwirkenden auszusprechen. Bürgermeister Marius Hahn betonte, dass solch ehrenamtlicher Engagement nicht selbstverständlich ist und deshalb größte Anerkennung verdient. Er kennt das Problem der vermüllten Landschaft aus eigener Anschauung nur zu gut, schließlich war er im letzten Jahr, als fleißiger Helfer zum Müllsammeln, auch bei uns tätig.

Eine gelungene Veranstaltung, perfekt organisiert und sinnvoll.

Es darf aber nicht vergessen werden; illegales Müllentsorgen stellt höchst unsoziales, kriminelles Verhalten dar und hat im Falle des Erwischtwerdens auch strafrechtliche Folgen.

Ihre Heike Bartsch

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