Die SPD Kernstadt fordert die Anpflanzung von 300 Bäumen im Jahr

Kernstadt SPD fordert 300 neue Bäume im Jahr

300 NEUE BÄUME IM JAHR
Ortsbeirat-SPD fordert Konzept für neue Bäume


LIMBURG. Einen „Zukunftsplan Baumpflanzungen“ wird die SPD-Fraktion im Ortsbeirat der Limburger Innenstadt in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause beantragen — den entsprechenden Antrag haben die Genossen nun eingereicht.

Am 7. September wird der Ortsbeirat Innenstadt sich mit einem Antrag der SPD-Fraktion befassen, in dem der Magistrat darum gebeten wird, ein Konzept für künftige Baumpflanzungen in der Kernstadt und den Stadtteilen zu entwickeln. Nach Beratung in den Ortsbeiräten soll dieses der Stadtverordnetenversammlung zum Beschluss vorschlagen werden.

Begründung: Die heute im Stadtgebiet stehenden Bäume sind überwiegend im 19. und 20. Jahrhundert gepflanzt worden – Schafsberg, Greifenberg, Tal Josaphat, Egenolf-Park, Lahnufer aber auch verschiedene Anlagen in den Stadtteilen. In den letzten 25 Jahren sind dagegen eher Windbruch und verkehrssichernde Fällungen zu verzeichnen, wogegen sich Neupflanzungen, z.B. von Kirmesburschen, Hochzeitsgesellschaften, auf dem Domplateau oder am Schafsberg auf Einzelbäume beschränkten. Der Abgang steht dabei in keinem Verhältnis zu den Neupflanzungen und wenn sich dies fortsetzt, wird unsere Stadt in drei Generationen nicht mehr über die grünen Lungen verfügen, die wir heute
kennen.

Oliver Schrangs, SPD-Fraktionssprecher, ist für den Antrag verantwortlich. Er führt aus: „Wenngleich politisches Handeln üblicherweise in vier-Jahres-Schritten erfolgt und selten berücksichtigt, welche Gestalt sich nach drei Wahlperioden ergibt, möchten wir bezüglich Sauerstoffproduktion und Schattenspenden den ersten Schritt zu langfristigem Handeln unternehmen.“

Im Antrag heißt es weiter: „Green-City-Plan“, „grünes Band“ und ähnliche Stichworte sind eine Basis. Wir stellen uns vor, dass der Magistrat Potentialflächen ermittelt, in denen für zukünftige Generationen Baumpflanzungen erfolgen können und sollen. So könnte das Schirlinger Feld als künftiges Naherholungsgebiet entlang der Lahn entwickelt werden. Auf städtischen Flächen und Waldgebieten sollten u.E. jährlich mindestens 300 klimaresistente Bäume neu gepflanzt werden, um die in den nächsten Jahren zu erwartenden Abgänge der o.g. Pflanzungen der Vergangenheit schon mit Nachwuchs zu ergänzen. Für neue und bestehende Baugebiete könnte eine städtische Förderung, z.B. durch die Ausgabe von bereits hochgewachsenen Setzlingen, Anreize gegen „Stein- und Schottergärten“ bieten sowie Vieles mehr.

Sollten Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an die SPD-Fraktion im Ortsbeirat der Limburger Innenstadt — die Kontaktdaten finden Sie online unter:
www.limburg.de/Rathaus-Leben/Stadtpolitik und dann „Ortsbeirat Innenstadt“ anklicken! Oder schreiben Sie uns eine Mail an ortsbeirat-innenstadt@spd-limburg.de.

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