Martin Rabanus setzt sich für Sicherung der Mehrgenerationenhäuser ein

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Ende 2014 läuft das Nachfolgeprogramm „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II“ aus. Aktuell werden bundesweit 449 Mehrgenerationenhäuser finanziell gefördert, u.a. auch die Mehrgenerationenhäuser in Eltville und Oestrich-Winkel.

Das Gesamtbudget beträgt 16 Millionen Euro, wobei zehn Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) stammen. Da die ESF-Mittel ab 2015 stärker an die Bedingung eines Arbeitsmarktbezuges geknüpft werden, fallen sie für die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser mit Ablauf des Jahres 2014 weg.

Dazu erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Rheingau-Taunus-Kreis, Martin Rabanus:

„Die SPD möchte wenigstens den Status quo erhalten und strebt langfristig eine Verstetigung des Programms an. Daher wollen wir das bestehende Programm zunächst um zwei Jahre verlängern. Um die ESF-Mittel zu kompensieren, müssen für das Haushaltsjahr 2015 zusätzlich zehn Millionen Euro Bundesmittel bereitgestellt werden. Bei unserem eigentlichen Anspruch, in jeder Kommune ein Mehrgenerationenhaus zu haben, wären 50 Millionen Euro notwendig. Union und FDP hatten die Mittel für die zweite Welle der Förderung von Mehrgenerationenhäusern aber seinerzeit gekürzt mit Verweis auf die ESF-Mittel. Ich bin aber zuversichtlich, dass nun auch CDU gemeinsam mit der SPD für die Verstetigung und Sicherung der Mehrgenerationenhäuser eintritt.“

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