SPD-Bezirk Eschofen lädt zum Besuch der A3-Baustelle

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Rund 30 interessierte Eschhöferinnen und Eschhöfer haben auf Einladung der SPD Eschhofen die Baustelle der A3 Brücke besichtigt. Willi Kunze von HessenMobil und Manfred Becker von der bauausführenden Firma DEGES informierten die Besucher ausführlich. Zunächst erläuterten Herr Kunze und Herr Becker den Ablauf der Bauarbeiten. Man sei gut im Zeitplan und werde im August mit dem Bau der Fahrbahn beginnen, so dass planmäßig im Sommer 2015 der Verkehr über die neue Fahrbahn laufen könnte.

Als erste Fahrbahn wird die östliche Strecke fertiggestellt werden, über die dann der Verkehr dreispurig in jede Richtung führt. Interessant waren die Details zum aktuellen Stand der Bauausführung. Da die Brücke in semi-integraler Bauweise hergestellt wird, kommen verschiedene Varianten zum Bau der Fahrbahn zum Einsatz. Semi-integral bedeutet, dass die Brücke im mittleren Teil auf jeweils vier Pfeilern fest verankert und im äußeren Teil (bei den Widerlagern) variabel ist. Die temperaturabhängige Ausdehnung des Betons wird zum einen in den Widerlagern aufgefangen, zum anderen fangen dies die Pfeiler in der Mitte durch Bewegung ab. Dies ist aufgrund der schmalen Bauweise der Pfeiler möglich.

Nun zum Bau der Fahrbahn: Von den Widerlagern aus wird jeweils in Gerüstbauweise die Fahrbahn errichtet. Von den mittleren Pfeilern der Brücke aus wird dann jeweils gleichzeitig in Richtung der Nachbarpfeiler (Nord und Süd) die Fahrbahn errichtet. Zu diesem Zweck sind schon jetzt Hilfspfeiler errichtet (das sind die rechteckigen), auf die die Last bei dieser Bauweise abgetragen wird. Wenn die Hilfspfeiler ihren Dienst auf der östlichen Fahrbahn verrichtet haben, werden sie seitlich vor die Nachbarpfeiler der westlichen Fahrbahn verschoben! Im Anschluss beginnt dann der Bau der westlichen Fahrbahn.

Mehr oder weniger gleichzeitig wird dann mit dem Abbruch der alten A3 Brücke begonnen werden. Das Projekt einer möglichen Brückenbebauung sei an dieser Stelle einfach einmal ausgeblendet. Ende 2017 sollen dann alle Arbeiten beendet und die Rückbauten in der Natur erfolgt sein. Erst dann wird der bei den Eschhöfern beliebte Fußweg an der Lahn nach Limburg wieder begehbar sein. Die gute Nachricht ist also, dass der Weg auf jeden Fall kommt! Vielen Dank an HessenMobil, die Firmen DEGES und Max Bögl für die ausführlichen Informationen.

 

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